Eine Woche ohne Mama – zwei kleine Kämpfer
Sieben Tage waren die beiden Jungtiere allein unterwegs. Als sie bei uns ankamen, waren sie federleicht – und voller Zecken und Flöhe.

Eine ganze Woche waren diese beiden kleinen Kämpfer ohne ihre Mutter unterwegs. Trotzdem waren sie anfangs noch so fit, dass die Finder sie nicht sichern konnten. Sie tranken aus einer Wasserschale und knabberten an Apfelstückchen und Nüssen.
Doch in diesem Alter reicht das oft nicht: Auch wenn Jungtiere anfangen zu knabbern, landet kaum etwas wirklich im Bauch. Nach einer Nacht mit starkem Regen saßen die beiden plötzlich geschwächt vor der Tür der Finder, die sie sofort zu uns brachten.
Hunderte Zecken
Als wir den Karton öffneten, traf uns erst einmal der Schock: Hunderte Zecken, Flöhe in jedem Stadium, die Kleinen völlig entkräftet und federleicht.
Stundenlang haben wir Zecken gezogen und immer wieder Pausen gemacht, damit die Babys sich ausruhen konnten. Tag für Tag wurde versorgt, gepflegt, gefüttert und gehofft. Einige Tage später dürfen wir vorsichtig sagen: Es geht ihnen besser.
Diese Geschichte zeigt, warum auch scheinbar fitte Jungtiere ohne Mutter Hilfe brauchen. Wenn Sie ein Jungtier allein beobachten, rufen Sie uns bitte an.
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